Haptik & Design
Der Simrell Hydro ist eines dieser Geräte, bei denen man direkt beim ersten Anfassen merkt, dass da jemand wirklich Ahnung davon hat, was er tut.
Ich habe die Hydro-Version benutzt – also die WPA-Variante für den Wasserfilter – und man war ich geflashed.
Das Ding fühlt sich einfach brutal hochwertig an und liefert ein unglaublich angenehmes Dampferlebnis.
Alles wirkt massiv und dank des Materials dennoch leicht, sauber gefertigt und extrem hochwertig.
Nichts klappert, nichts fühlt sich billig an und das gesamte Gerät macht einfach einen durchdachten Eindruck.
Gerade in Kombination mit einem schönen Glasstück sieht der Hydro richtig edel aus.
Man merkt einfach sofort, dass das kein „0815 Vape“ ist.
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings:
Das Gewinde kann manchmal etwas zickig sein.
Nicht schlimm, aber hin und wieder muss man etwas aufpassen, dass es sauber greift. (Nicht dramatisch, aber das sollte man wissen. Das fällt bei einem Gerät in der Preisklasse definitiv auf.)
Bedienung & Funktion
Das Prinzip ist simpel:
Kräuter rein, erhitzen und über den Wasserfilter inhalieren.
Der Hydro lässt sich zwar auch per IH erhitzen, ist aber in meinen Augen eher ein „Torch-Gerät“.
Und genau dort spielt der Hydro seine größte Stärke aus.
Der Dampf ist absurd smooth.
Wirklich der smootheste Dampf, den ich bisher aus einem mechanischen Vape bekommen habe.
Selbst große und kräftige Züge bleiben angenehm weich.
In Kombination mit einem guten Wasserfilter entstehen richtig entspannte Sessions.
Geschmacklich macht der Hydro ebenfalls einen richtig guten Job.
Die Terps kommen sauber durch und insgesamt fühlt sich das Dampfen einfach sehr hochwertig an.
Dampfqualität & Geschmack
Hier glänzt der Simrell Hydro wirklich.
Der Geschmack ist super und kommt sehr sauber rüber.
Gerade gute Sorten machen mit dem Gerät richtig Spaß.
Das Highlight ist für mich aber ganz klar die Smoothness.
Der Dampf ist unglaublich weich und angenehm, ohne dabei dünn oder langweilig zu werden.
Ich hatte schon einige mechanische Geräte hier, aber so smooth wie der Hydro war bisher kaum etwas.
Für die Audiophilen unter euch: Wenn man den Tempest 2 mit dem Simrell vergleicht, ist der Tempest eher wie eine richtig gute HiFi-Box, während der Simrell mehr einem Studio-Monitor ähnelt.
Reinigung & Pflege
Die Reinigung ist angenehm unkompliziert.
Das Gerät lässt sich einfach zerlegen und reinigen, ohne dass man dabei fluchen oder Spezialwerkzeug benutzen muss.
Bis auf ein bisschen Pflege beim Gewinde gibt es hier eigentlich nichts zu meckern.
Vergleich zum Tempest 2
Hier wird es interessant.
Der Simrell Hydro ist ohne Frage ein richtig gutes Gerät.
Top verarbeitet, unglaublich smoother Dampf und geschmacklich ebenfalls richtig stark.
Trotzdem sehe ich persönlich den Tempest 2 aktuell ein kleines Stück vorne.
Der Tempest 2 ist für mich einfacher zu benutzen und insgesamt etwas unkomplizierter im Alltag.
Dazu kommen die bessere Verfügbarkeit in der EU sowie das meiner Meinung nach stärkere Preis-Leistungs-Verhältnis.
Das bedeutet aber nicht, dass der Hydro schlecht wäre – ganz im Gegenteil.
Der Hydro fühlt sich eher wie ein extrem hochwertiges Liebhaberstück an, während der Tempest 2 für mich aktuell der praktischere Daily Driver ist.
Zusammenfassung
Vorteile:
- Extrem hochwertige Verarbeitung
- Unglaublich smoother Dampf
- Sehr guter Geschmack
- Perfekt für Wasserfilter
- Einfach zu reinigen
- Hochwertiges Zuggefühl
Nachteile:
- Gewinde manchmal etwas zickig
- Preislich eher im oberen Segment
- Schwieriger in der EU zu bekommen
- Mäßig gut mit Inductionsheater zu verwenden
Fazit
Kurz und knapp:
Der Simrell Hydro ist ein verdammt gutes Gerät.
Top verarbeitet, geschmacklich stark und mit einem der smoothesten Dampferlebnisse, die ich bisher hatte.
Wenn du gerne über Wasserfilter dampfst und Wert auf extrem soften Dampf sowie hochwertige Verarbeitung legst, ist der Simrell Hydro definitiv ein großartiges Gerät.
Ich persönlich greife im Alltag trotzdem häufiger zum Tempest 2, weil er für mich etwas einfacher und unkomplizierter ist.
Gerade wenn man Preis, Verfügbarkeit und Handling berücksichtigt, sehe ich den Tempest aktuell leicht vorne.
