Haptik & Design
Der Puffco Link macht optisch erst einmal einen soliden Eindruck.
Er ist keine eigenständige Einheit mit Display oder Akku, sondern eher ein Adapter / Zwischenstück, das deinen bestehenden Puffco Peak Pro mit deinem Glas‑Rig verbindet.
Die Verarbeitung wirkt robust, das beiliegende Zubehör (Adapter für 10 mm und 14 mm, O‑Ringe, Kabelclip, Stand) fühlt sich nicht billig an, sondern solide und durchdacht.
Man merkt, dass Puffco hier eher auf Funktionalität und Einfachheit setzt: kein unnötiger Schnickschnack, sondern ein Tool, das sich gut in den eigenen Setup integrieren lässt und eher „unscheinbar“ im Hintergrund arbeitet.
Bedienung & Funktion
Die Grundidee des Link ist einfach: Du nutzt dein eigenes Glasrig und lässt den Peak Pro die Temperatur regeln – ganz ohne Torch, ohne Thermometer und ohne das manuelle Heizchaos, das klassische Dab‑Setups oft mit sich bringen.
Die Bedienung selbst ist minimalistisch. Um den Link zu nutzen, entfernst du zunächst die Heizkammer aus deinem Peak Pro. Anschließend setzt du den Link in die Base ein – dort, wo normalerweise die Chamber sitzt. Die eigentliche Heizkammer wird dann in den dafür vorgesehenen Teil des Link eingesetzt. Oben auf den Peak Pro kommt zusätzlich die mitgelieferte Silikonabdichtung, damit alles sauber sitzt und luftdicht abschließt.
Ist alles verbunden, wählst du über deinen Peak Pro die gewünschte Heiztemperatur (die du auch über die Puffco Connect App individuell einstellen kannst) – und los geht’s.
Das Ganze wird durch die Adapter für 10 mm bzw. 14 mm einfach an gängige Glasrigs angepasst. Die Temperaturkontrolle bleibt dabei die des Peak Pro – also sauber geregelt, digital und stabil.
In der Praxis heißt das: kein Gefummel mit Torch und Banger mehr, sondern ein automatisierter Dab‑Flow, der den ganzen Session‑Prozess vereinfachen soll.
Dampfqualität & Geschmack
Die Erfahrungen im Netz zeigen ein recht gemischtes Bild, was Dampfproduktion und Geschmack angeht. Einige Nutzer berichten, dass die Dampferzeugung solide ist und sich durch den Einsatz des Glasrigs oft sogar angenehmer anfühlt, weil der Rauch zusätzlich gefiltert wird. Andere merken, dass die Cloudgröße je nach Setup und Temperatur nicht extrem ausfällt und dass man etwas experimentieren muss, bis das Ergebnis den eigenen Vorstellungen entspricht. Insgesamt bleibt der Geschmack aber sauber und kontrolliert, weil die digitale Temperaturregelung des Peak Pro greift.
Der Grund, warum ich hier Nutzerreviews aus dem Internet zitiere, ist reine Transparenz: Ich möchte zeigen, wie das Gerät von unterschiedlichen Anwendern wahrgenommen wird. Persönlich habe ich den Link auf einem großen und zwei kleinen Wasserfiltern getestet und war sehr zufrieden. Natürlich ist das Erlebnis ein anderes als beim Peak Pro 3DXL, aber genau deshalb kauft man sich den Link in meinen Augen: Er bietet ein anderes, entspannteres Session-Erlebnis über das Glasrig, ohne dass man auf die regulierte Hitze und Kontrolle des Peak Pro verzichten muss. Sonst könnte man ja einfach beim Pro bleiben. Hier muss jeder für sich selbst entscheiden was er mag.
Alltag & Pflege
Da der Link eher ein Zwischenstück ist, fällt der Pflegeaufwand nicht dramatisch groß aus, aber man sollte ihn dennoch sauber halten.
Besonders die Silikon‑ und Metallverbindungen können nach mehreren Sessions etwas klebrig oder verschmiert sein, wenn man sie nicht zwischendurch säubert.
Ein paar Wattestäbchen nach jeder Session, etwas Isopropyl‑Alkohol für die tieferen Reinigungsdurchgänge – und alles bleibt im Griff.
Auch hier zeigt sich wieder: ohne sauber zu arbeiten, kann man sich schnell Rückstände einfangen, die irgendwann den Kontakt oder die Signalverbindung beeinflussen können.
Fazit
Der Puffco Link ist kein eigenständiges Gerät, sondern eher ein cleverer Adapter, der deinen Peak Pro mit deinem Lieblings‑Glasrig verbindet – genau dort, wo traditionelles Dabben oft etwas umständlich ist.
Er macht das Setup leichter, nimmt einem die Hektik beim Hand‑Torchen ab und lässt die digitale Temperaturregelung des Peak Pro durch dein Glas rig laufen – was am Ende in vielen Fällen zu gleichmäßigeren, kontrollierten Sessions führt.
Im Alltag funktioniert das in der Regel gut und ohne viel Schnickschnack, aber was die reine Dampfdichte und den Effekt angeht, musst du vielleicht mit Temperaturen und Setup ein bisschen spielen, bis es für dich passt.
Viele, die es erst einmal ausprobiert haben, finden das Konzept durchaus gelungen und nutzen ihren Rig dadurch öfter, weil der ganze Prozess entspannter geworden ist. Bei einem Preis von ca 155 Euro muss allerdings jeder selbst entscheiden ob ihm dieses Gadget den Preis wert ist. (Nicht vergessen ohne den Peak Pro funktioniert das Gerät nicht)
